Kreiskantor

Johannes Quack
Kirchenmusiker
Antoniterstr. 14-16
50677 Köln
Tel.: 02228/91 17 85
0177/839 52 77
E-Mail: Johannes.Quack@t-online.de

Drei Fragen an Johannes Quack:

Gibt es einen „persönlichen“ Bibelvers oder ein Kirchenlied, das für Sie eine ganz besondere Bedeutung hat?
Ein ganz besonderes Lied ist für mich das alte Osterlied „Christ ist erstanden“, das bei uns in der Antoniterkirche – wie anderswo ja auch – an zentraler Stelle in der Osternacht gesungen wird. Nach all den Lesungen und Gebeten in der dunklen Kirche und nachdem die Orgel dann schon zwei Tage geschwiegen hat, entfaltet dieser Gesang eine unglaubliche Kraft. Wenn ich begründen müsste, wozu man Musik in der Kirche braucht, würde dieses eine Lied an dieser Stelle schon reichen.

Welches war Ihr erstes Instrument?
Das erste Instrument, das ich nach Auskunft meiner Mutter gespielt habe, war Blockflöte. Daran habe ich allerdings keine Erinnerung mehr. Mit ungefähr neun Jahren musste ich als Pfarrerssohn in den Posaunenchor und habe mehr schlecht als recht Trompete gelernt. Mit dreizehn kam dann das Klavier, und das war das erste Instrument, das wirklich „meins“ war.

Gibt es einen Musiker, den Sie besonders schätzen?
Da gibt es eine natürlich eine Menge. Zwei Menschen möchte ich nennen, bei denen ich Unterricht hatte. Der eine ist Johannes Geffert, mein erster Orgellehrer im Studium, der andere Hendrik Soll, ein Kölner Jazzpianist, der mir einiges im Jazzbereich beigebracht hat. So oft es geht, versuche ich die beiden in Konzerten zu hören, und so unterschiedlich ihre Musik natürlich ist, beide sind mir große Vorbilder darin, wie sie Spielfreude und Ernsthaftigkeit beim Musikmachen verbinden.